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SÜßSTOFFE

Die Welt der Süßstoffe.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie alles Wissenswertes über die Welt der Süßstoffe.

Wir erläutern Ihnen die wesentlichen Eigenschaften der wichtigsten Süßstoffe, genauso wie die Abgrenzung der Süßstoffe gegenüber Zuckeraustauschstoffen und nutritiven Süßungsmitteln.

Erfahren Sie mehr über die Historie der Süßstoffe und in welchen Ländern der Erde überall Süßstoffe hergestellt werden. Sie finden bei uns die für Süßstoffe relevanten EU-Richtlinien sowie eine Auflistung der ADI-Werte.

Sollten Sie darüber hinaus weitere Informationen benötigen, Muster, Preise oder Standarddokumente anfragen wollen, treten Sie gern mit uns in Kontakt.

Wir freuen uns über Ihre Anfrage!

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Maßgeschneiderte Lösungen für diverse Anwendungen:

  • Acesulfam K
  • Aspartam
  • Cyclamat
  • Neohesperidin DC
  • Saccharin
  • Steviol glycosides
  • Sucralose
  • Süßstoffmischungen

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Historie der Süßstoffe.
Historie der Süßstoffe.
Recht & Gesetz.
Recht & Gesetz.
Abgrenzung zu anderen Süßungsmitteln.
Abgrenzung zu anderen Süßungsmitteln.
ADI-Wert.
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PRODUKTE

Produkte

Unser Lieferprogramm umfasst die unten stehenden Süßstoffe. Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wissenswerte über unsere Produkte und die wesentlichen Eigenschaften der Süßstoffe.

ZAHLEN UND FAKTEN

Abgrenzung zu anderen Süßungsmitteln.

Süßungsmittel ist der Oberbegriff für alle süßenden Substanzen.
Darunter sind drei Kategorien zusammengefasst:

Zucker
Zucker

Unter diese Gruppe fällt insbesondere die Saccharose (Zucker), aber auch Monosaccharide wie Fructose und Glukose. Beispielsweise Honig gehört auch in diese Kategorie.

Zuckeraustauschstoffe
Zuckeraustauschstoffe

Hierzu gehören in erster Linie die Zuckeralkohole (Polyole), wie z. B. Isomalt, mit besonderen Eigenschaften wie Kalorienreduktion, Zahnfreundlichkeit und Diabetiker-Eignung. Zuckeraustauschstoffe sind Bulk-Sweeteners und können Zucker in der Regel im Verhältnis 1:1 ersetzen.

Intensive Süßstoffe
Intensive Süßstoffe

Diese haben grundsätzlich nur eine reine Süßungsfunktion und werden wegen ihrer in der Regel hohen Süßkraft nur in geringen Mengen dosiert. Süßstoffe sind meist nicht-kalorisch und werden oft miteinander kombiniert. Sie werden zudem häufig zum Aufsüßen von Polyolen benötigt.

ADI-Wert.

ADI steht für Acceptable Daily Intake. Der ADI-Wert definiert die akzeptable tägliche Aufnahmemenge eines Lebensmittelzusatzstoffes in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, die ein Mensch ein Leben lang täglich ohne gesundheitliches Risiko verzehren kann.

ADI-Werte werden ermittelt von folgenden internationalen Expertengremien:

  • in der Europäischen Union der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss bei der EU-Kommission (Scientific Committee on Food, SCF)
  • international das JECFA-Committee (Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives), das von Ernährungs- und der Gesundheitsorganisation der Vereinten Nationen getragen wird (FAO; Food and Agriculture Organisation of the United Nations / WHO; World Health Organisation)
Der aus wissenschaftlichen Studien ermittelte “no effect level” (NOEL) wird um einen hohen Sicherheitsfaktor, in diesem Fall um das Hundertfache, verringert. Erst diese Menge definiert den ADI-Wert für den Menschen.
Die ADI-Werte sind Empfehlungen und keine rechtsverbindliche Vorschriften, werden aber in der Regel bei der Festlegung von Höchstmengen mit berücksichtigt.

ADI-Wert von Süßstoffen im Überblick (mg/kg Körpergewicht)

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(Values according to JECFA-evaluation)

Recht & Gesetz.

Der Einsatz von Süßstoffen in Lebens- und Arzneimitteln bedarf der ausdrücklichen Zulassung durch den Gesetzgeber. Voraussetzung für die Zulassung sind ausgedehnte, mit unter bis zu zehn Jahren dauernde, wissenschaftliche Untersuchungen, die die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Substanz unter Beweis stellen müssen.

Die Verordnung 1333/2008 gibt für Lebensmittelzusatzstoffe wie Süßstoffe u.a. folgendes vor:

  • Auflistung aller zugelassenen Lebensmittelzusätze
  • Darstellung der Reinheitskriterien
  • Funktionsgruppen von Lebensmittelzusätzen

Historie der Süßstoffe.

Antikes Rom: “SAPA”: Gewinnung aus vergorenem Wein, den man in Bleipfannen erhitzte und aus dem sich prachtvolle Kristalle abschieden.
Mitte 19. Jhd. (1841-1855): Entdeckung Thaumatin
1878/79: Entdeckung Saccharin
1887: Beginn Saccharin -Produktion bei Fahlberg List AG
1914 – 1945: Erster und Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit: starker Anstieg des Saccharin-Konsums: Saccharin wird aufgrund der Zuckerknappheit zum begehrten Gut.
1937: Entdeckung Cyclamat
1950: Abbott vermarktet Cyclamat kommerziell unter der Marke “Sucaryl”.
1963: Entdeckung Neohespiridin DC
1965: Entdeckung Aspartam
1967: Entdeckung Acesulfam K

1975: DiätVO erlaubt Einsatz von Saccharin und Cyclamat in bestimmten diätischen Lebensmitteln
1976: Entdeckung Sucralose
1980: gemeinsame technische Entwicklung der Sucralose durch Tate & Lyle und McNeil
1990: Zulassung von Acesulfam K & Aspartam in Deutschland
1994: Inkrafttreten der EU-Süßungsmittel-Richtlinie
1994: Zulassung von Neohesperidin in der EU
2004: Zulassung von Sucralose in der EU
2009: Zulassung von Neotam in der EU
2011: Zulassung von Steviolglycosiden (Stevia) in der EU
2014: Zulassung von Advantame in der EU

Acesulfam K
Geschichte
  • entdeckt im Jahre 1967 von Clauss und Jensen
Synthese
  • gehört zur Gruppe der Dihydrooxathiazinondioxid-Süßstoffe. Es wird entweder aus Acetessigsäurederivaten hergestellt oder diese treten im Verlauf seiner Herstellung als Zwischenprodukte auf.
Sensorik / Süßkraft
  • schnell wahrnehmbare Süße
  • ca. 200 fach süßer als Zucker
Physiologische Eigenschaften
  • wird im Körper nicht umgewandelt und unverändert über die Nieren ausgeschieden
  • kalorienfrei
  • zahnschonend und für Diabetiker geeignet
Anwendungstechnische Eigenschaften
  • farblose Kristalle oder weißes, kristallines Pulver
  • hervorragender technischer Süßstoff
  • sehr hitzestabil, daher zum Backen und Kochen gut geeignet
  • gut lagerfähig
  • verstärkt und intensiviert Aromen
  • beste Synergieergebnisse mit Aspartam und Cyclamat
  • bei hoher Dosierung hinterlässt Ace K einen leichten Nachgeschmack
ADI-Wert
  • 15 mg/kg Körpergewicht
Anwendungsgebiete
  • Tafelsüßen (Tabletten, Streu- und Flüssigsüßen)
  • Getränke auf Wasser- und Milchbasis
  • Puddings, Desserts
  • Eiscreme und Tiefkühldesserts
  • Süßwaren, Schokolade
  • Müsli, Cornflakes, Cerealien
  • Kaugummi
  • Brotaufstriche
  • Konfitüren, Marmeladen
  • Obst- und Gemüsesauerkonserven
  • Marinaden, Saucen, Feinkost
  • Zahnpasta, Mundwasser
  • Arzneimittel
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Aspartam
Geschichte
  • entdeckt im Jahre 1965 bei G.D. Searle von James Schlatter
Synthese
  • Aspartam stellt ein Dipeptid der beiden Aminosäuren L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin als Methylester dar. Es wird durch Bindung der beiden Aminosäuren mit nachfolgender Veresterung synthetisiert.
Sensorik / Süßkraft
  • angenehmer, rein süßer Geschmack, zuckerähnlich
  • ca. 200 fach süßer als Zucker
Physiologische Eigenschaften
  • wird im Körper in seine Bestandteile aufgespalten, daher für Menschen mit Phenylketunorie nicht geeignet
  • nicht völlig kalorienfrei, da aus Proteinbausteinen zusammengesetzt (4 kcal); diese fallen aber aufgrund der geringen Dosierung nicht ins Gewicht
  • zahnschonend und für Diabetiker geeignet
Anwendungstechnische Eigenschaften
  • weißes, kristallines, geruchloses Pulver
  • wenig hitzestabil, daher oft in Kombination mit Acesulfam K eingesetzt
  • kann bei längerer Lagerung Süßkraft verlieren
  • verstärkt und intensiviert Aromen
ADI-Wert
  • 40 mg/kg Körpergewicht
Anwendungsgebiete
  • Tafelsüßen (Tabletten, Streu- und Flüssigsüßen)
  • Getränke auf Wasser- und Milchbasis
  • Puddings, Desserts
  • Eiscreme und Tiefkühldesserts
  • Süßwaren, Schokolade
  • Müsli, Cornflakes, Cerealien
  • Kaugummi
  • Obstkonserven
  • Marinaden, Saucen, Feinkost
  • Zahnpasta, Mundwasser
  • Multivitaminpräparate
  • Arzneimittel
aspartame
Cyclamat
Geschichte
  • entdeckt 1937 in den USA von Audrieth und Sveda
  • 1950 durch Fa. ABBOTT in den Handel gebracht unter dem Markenzeichen “Sucaryl”
Synthese
  • Cyclohexylamin wird üblicherweise mit Amidosulfonsäure umgesetzt. Dabei wird bei Temperaturen über 100 °C in hochsiedenen Lösemitteln oder im Druckreaktor gearbeitet. Es entsteht dabei Cyclohexylammoniumsalz, das mit den entsprechenden Hydroxiden umgesetzt wird. Dabei wird Cyclohexylamin freigesetzt.
Sensorik / Süßkraft
  • angenehmes Geschmacksprofil
  • 35-40 fach süßer als Zucker
Physiologische Eigenschaften
  • wird meist nicht verstoffwechselt und unverändert über die Nieren ausgeschieden
  • kein physiologischer Brennwert, d.h. kalorienfrei
  • zahnschonend und für Diabetiker geeignet
Anwendungstechnische Eigenschaften
  • nadelförmige, farblose Kristalle, geruchlos
  • äußerst hitzestabil
  • gut geeignet zum Backen und Kochen
  • lange lagerfähig
  • nicht hygroskopisch
  • pH-Wert: 5,5-7,5
  • synergistische Wirkung mit allen anderen Süßstoffen, besonders geeignet ist die Kombination mit Saccharin Natrium 450-fach im Verhältnis 10:1
ADI-Wert
  • 7 mg/kg Körpergewicht
Anwendungsgebiete
  • Tafelsüßen (Tabletten, Streu- und Flüssigsüßen)
  • Getränke auf Wasser- und Milchbasis
  • Puddings, Desserts
  • Süßwaren, Schokolade
  • Backwaren und -mischungen
  • Müsli, Cornflakes, Cerealien
  • Kaugummi
  • Brotaufstriche
  • Konfitüen, Marmeladen
  • Zahnpasta, Mundwasser
  • Multivitaminpräparate
  • Arzneimittel
  • Obst- und Sauerkonserven
natrium_cyclamate
calcium-cyclamate
Neohesperidin DC
Geschichte
  • entdeckt im Jahre 1963 durch Horowitz und Gentili
Synthese
  • Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Dihydrochalcon (DC)-Süßstoffen sind Flavanone, die in Zitrusschalen enthalten sind. Das in den Schalen der Bitterorange vorhandene Neohesperidin lässt sich durch Alkalibehandlung in Neohesperidin-Chalcon überführen. Durch Hydrieren lässt sich das Chalcon in Dihydrochalcon umwandeln.
Sensorik / Süßkraft
  • lakritz-/mentholartiger Nachgeschmack
  • 1500-1800 fach, praxisübliche Konzentration 400-600 fach
Physiologische Eigenschaften
  • wird in unbedeutenden Mengen vom Körper aufgenommen, ist daher praktisch kalorienfrei
  • zahnschonend und für Diabetiker geeignet
Anwendungstechnische Eigenschaften
  • mehlartiges Pulver
  • hauptsächlich als Geschmacksverbesserer eingesetzt
  • maskiert den Bittergeschmack anderer Ingredienzien
  • sehr hitzestabil, daher zum Backen, Kochen und für pasteurisierte Nahrungsmittel gut geeignet
  • sehr stabil in wässrigen Lösungen bei pH-Werten von 2-6
  • gut lagerfähig
  • sparsame Dosierung notwenig, sonst zu extremer Lakritz-/ Mentholgeschmack
  • hohes synergistisches Potential mit allen anderen Süßstoffen
ADI-Wert
  • 5 mg/kg Körpergewicht
Anwendungsgebiete
  • Tafelsüßen (Tabletten, Streu- und Flüssigsüßen)
  • Erfrischungsgetränke mit und ohne Kohlensäure
  • Milchprodukte
  • Puddings, Desserts
  • Eiscreme und Tiefkühldesserts
  • Süßwaren
  • Kaugummi
  • Zahnpasta, Mundwasser
  • Arzneimittel
neohespiridine-dc
Saccharin
Geschichte
  • der älteste Süßstoff, bereits entdeckt 1879 durch Constantin Fahlberg.1886 Gründung der ersten Saccharin-Fabrik durch Fahlberg und List. Besonders während der beiden Weltkriege stieg der Verbrauch wegen der Zuckerknappheit stark an.
Synthese
  • Die Synthese erfolgt entweder durch Remsen-Fahlberg- oder Maumee-Verfahren. Bei Remsen-Fahlberg wird Toluol durch Sulfochlorierung in das Isomerengemisch von 2- und 4 Toluolsulfochlorid überführt. Aus dem 2-Isomer wird anschließend das 2-Toluolsulfonamid (auch OTS bzw. OTSA genannt) hergestellt. Durch Oxidation erhält man in saurem Medium unmittelbar das 2-Benzoesäuresulfimid. Aus ihm werden die entsprechenden Salze hergestellt und durch mehrmalige Umkristallisation (meist aus Wasser) gereinigt. Das Verfahren wird vor allem in Korea angewandt.
    Bei Maumee dient Phtalsäureanhydrid als Ausgangssubstanz. Das Anhydrid wird zunächst in das Imid überführt. Nach Oxidation zum Isatosäureanhydrid wird der Anthranilsäuremethylester gebildet. Durch Diazothierung und Umsetzung mit Schwefeldioxid und Chlor erhält man das 2-Sulfochlorid des Anthranilsäuremethylesters, das man durch Ammoniak in Ammoniumsaccharinat überführen kann. Hieraus wird Saccharin freigesetzt, oder es wird in andere Salze überführt.
Sensorik / Süßkraft
  • schnell eintretende, intensive Süße
  • 300-500 fach
Physiologische Eigenschaften
  • wird schnell resorbiert, nicht verstoffwechselt und unverändert über die Nieren ausgeschieden
  • kein physiologischer Brennwert, d.h. kalorienfrei
  • zahnschonend und für Diabetiker geeignet
Anwendungstechnische Eigenschaften
  • farblose Kristalle oder weißes, kristallines, geruchloses Pulver
  • gängige Korngrößen:
    • 18-20 mesh (1000-850 um)
    • 20-40 mesh (850-425 um)
    • 40-80 mesh (425-180 um)
    • 80-150 mesh (180-100 um)
    • 60-100 mesh (250-150 um; bei Saccharin Säure)
  • äußerst hitzestabil
  • gut geeignet zum Backen und Kochen
  • lagerstabil
  • pH-Wert:
    • 2,0 bei Saccharin Säure
    • 5,0 bei Saccharin Calcium
    • 6,5-7,0 bei Saccharin Natrium
  • bitter-metallischer Nachgeschmack
ADI-Wert
  • 5 mg/kg Körpergewicht
Anwendungsgebiete
  • Tafelsüßen (Tabletten, Streu- und Flüssigsüßen)
  • Getränke auf Wasser- und Milchbasis
  • Puddings, Desserts
  • Süßwaren, Schokolade
  • Backwaren und -mischungen
  • Müsli, Cornflakes, Cerealien
  • Kaugummi
  • Brotaufstriche
  • Konfitüren, Marmeladen
  • Obst- und Sauerkonserven
  • Marinaden, Saucen, Feinkost
  • Zahnpasta, Mundwasser
  • Arzneimittel
  • Galvano
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natrium-saccharin
calcium-saccharin
Steviol glycosides ("Stevia")
Geschichte
  • die süß schmeckenden Blätter wurden von den Einwohnern Paraguays und Brasiliens vor langer Zeit entdeckt
Synthese
  • Steviolglycosid ist ein Glycosid, das in den Blättern der in Südamerika beheimateten Pflanze Stevia Rebaudiana vorkommt. Die Isolierung von Steviosid, das in den getrockneten Blättern im Durchschnitt zu 7% enthalten ist, erfolgt durch Wasser oder Wasser-Alkoholmischungen und anschließendem Reinigungsverfahren.
Sensorik / Süßkraft
  • lakritzartiger Nachgeschmack
  • 100-150 fach
Physiologische Eigenschaften
  • wird wie ein Glycosid im Körper umgewandelt
  • zahnschonend und für Diabetiker geeignet
Anwendungstechnische Eigenschaften
  • bei höheren Temperaturen ist die Stabilität pH-abhängig, instabiler in saurem Medium
  • lagerstabil
Zulassungssituation
  • Steviolglycoside sind in der EU, in asiatischen und in südamerikanischen Ländern zugelassen.
ADI-Wert
  • nicht festgelegt
Anwendungsgebiete
  • Erfrischungsgetränke
  • Tafelsüßen
  • Süßwaren
  • asiatische Lebensmittel wie Saucen und Sauergemüse
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Sucralose
Geschichte
  • 1976 entdeckt durch Hough und Phadnis. Ab 1980 gemeinsame technische Entwicklung von Tate & Lyle und McNeil Speciality Products (Johnson & Johnson-Tochter)
Synthese
  • Ausgangsmaterial zur Herstellung ist die Saccharose, die mit Hilfe diverser Syntheseschritte zur Sucralose derivatisiert wird
Sensorik / Süßkraft
  • rein süßes Geschmacksprofil, sehr nah am Zucker
  • 400-600 fach süßer als Zucker
Physiologische Eigenschaften
  • kalorienfrei
  • zahnschonend und für Diabetiker geeignet
Anwendungstechnische Eigenschaften
  • gut wasserlöslich
  • sehr stabil
  • synergistische Wirkung mit allen anderen Süßstoffen, bester Synergismus mit Cyclamat
Zulassungssituation
  • zugelassen in Südamerika, asiatischen Ländern, seit 1998 in den USA und Kanada. EU-Zulassung seit 2004 !!
ADI-Wert
  • 15 mg/kg Körpergewicht
Anwendungsgebiete
  • Tafelsüßen (Tabletten, Streu- und Flüssigsüßen)
  • Erfrischungsgetränke
  • Backwaren und -mischungen
  • Süßwaren
  • Milchprodukte
  • Kaugummi
  • Saucen
  • Obstkonserven
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Süßstoffmischungen

Die gängigste Süßstoffmischung, die wir auch standardmäßig in unserem Lieferprogramm führen, ist die Mischung 10:1 Sodium Cyclamat – Sodium Saccharin.
D.h. die Mischung besteht aus 10 Teilen Natrium Cyclamat plus einem Teil Saccharin Natrium 450-fach, 40-80 mesh. Die Süßkraft ist einschließlich Synergismus 100-fach Zuckerïäquivalent. Aus mehreren Einzelsüßstoffen können viele Kombinationen erstellt werden, die in der Regel synergistische Effekte haben und sensorische Vorteile bringen.

Weitere Hinweise zu Süßstoffen finden Sie außerdem auf der Homepage des Deutschen Süßstoffverbandes.

Weiterführende Informationen.

beneo_lieferprogramm_suessstoffe_2017-09-01_de_preview
Unser Lieferprogramm.

Hier finden Sie detaillierte Angaben zu Korngröße und Verpackung unserer Süßstoffe.

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