Hybridfleisch: kaufentscheidend ist die Fleischkomponente

Grilled sausages served with tomatoes and mustard, showcasing savory meat alternatives application

Meatless veröffentlicht Ergebnisse aus Verbraucherbefragung in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden 

Mannheim, Mai 2026 – Fleischprodukte, bei denen ein Teil des Fleischs durch pflanzliche Zutaten ersetzt wird, sind gefragt. Mehr als die Hälfte der deutschen Verbraucher würden laut einer aktuellen Umfrage solche hybriden Fleischprodukte kaufen, wenn Geschmack und Preis stimmen. Qualität, Zertifizierung und Herkunft des Fleischanteils sind dabei wichtiger als der Verweis auf pflanzliche Zutaten. Insbesondere Flexitarier interessieren sich zunehmend für Lebensmittel mit reduziertem Fleischanteil. Die Studie wurde von Meatless, einem Geschäftsbereich des Zutatenherstellers BENEO, in Auftrag gegeben und umfasste knapp 3.500 Teilnehmende aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlandeni.

In Deutschland sind laut Studie fast sechs von zehn Verbrauchern bereit, hybride Fleischprodukte zu kaufen, sofern Geschmack und Preis stimmen. Dabei tragen die positiven Eigenschaften der Fleischkomponente – wie authentischer Geschmack oder zertifiziertes Fleisch – stärker zur Kaufabsicht bei als Verweise auf den pflanzlichen Anteil. Zudem zählt der Hinweis „ohne künstliche Zusatz- oder Konservierungsstoffe“ zu den drei wichtigsten Aussagen, die die Kaufabsicht beeinflussen. Clean-Label-Botschaften und Informationen zur Fleischqualität sind somit entscheidend, um deutsche Verbraucher von Hybridfleischprodukten zu überzeugen. Darüber hinaus spielen Tierwohlaspekte und die regionale Herkunft eine wichtige Rolle für die Kaufentscheidung.

Beim bevorzugten Produktformat liegt in Deutschland bei allen Zielgruppen die Bratwurst mit 52 Prozent deutlich vorn, gefolgt von Hackfleisch (27 Prozent) und Burgerpatties (11 Prozent). Flexitarier – also Menschen, die zwar Fleisch essen, den Verzehr aber bewusst reduzieren – greifen bei nahezu allen Formaten lieber zur Hybridvariante statt zum reinen Fleischprodukt. Laut Ernährungsreport des BMLEH (Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat) aus dem Jahr 2025 ernährt sich mehr als jeder Dritte flexitarisch. In der Meatless Umfrage liegt der Anteil sogar bei jedem zweiten Befragten. Das eröffnet ein erhebliches Marktpotenzial.

Niels E. Hower, Geschäftsführer von Meatless, kommentiert: „Als einer der ersten Anbieter von Hybridlösungen ist Meatless seit Langem von den Vorteilen einer Kombination aus Fleisch und pflanzlichen Zutaten überzeugt. Unser Ansatz, den Fleischanteil zu reduzieren aber den gewohnten Geschmack und die Qualität beizubehalten, deckt sich mit den Ergebnissen der Verbraucherbefragung. Wir helfen unseren Kunden, Produkte zu entwickeln, die sich nahtlos in die Ernährungsgewohnheiten von Verbrauchern einfügen. Gleichzeitig sind wir zuversichtlich, dass Hybrid-Konzepte dazu beitragen können, die Herausforderungen der Fleischbranche in puncto Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit zu bewältigen.“

Meatless®-Texturate werden aus hochwertigen Rohstoffen wie Ackerbohnen, Reis und Mykoproteinen hergestellt und ermöglichen die Entwicklung von Hybridprodukten mit typischem Fleischgeschmack, verbesserter Saftigkeit und optimiertem Nährwertprofil. Für Lebensmittelhersteller sind Hybridformulierungen zudem eine wirtschaftliche Antwort auf steigende Fleischpreise.

Zur Veranschaulichung des Optimierungspotenzials stellt Meatless einen Kostenrechner bereit, der Originalrezepturen und Hybridvarianten hinsichtlich Kosten, CO2-Äquivalenten, gesättigten Fettsäuren und Energiegehalt vergleicht.

i Meatless® Survey on Hybrids 2025. Online quantitative study across Germany, the Netherlands and United Kingdom (N=3.489), Nov-Dec 2025.

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