Neue Studie der Swansea University belegt: Palatinose™ von BENEO verbessert Blutzuckerstabilität und langfristige Energiebereitstellung aus Fettreserven
Mannheim, Juni 2026 – Wird das Kohlenhydrat Palatinose™ (Isomaltulose) im Rahmen einer niedrig-glykämischen Ernährung eingesetzt, stabilisiert es den Blutzucker und steigert die Fettverbrennung bei Langstreckenläufern – ohne Einbußen bei der Leistungsfähigkeit. Das haben Forschende der Universität von Swansea in Wales in einer neuen Studie herausgefunden1. Die Ergebnisse untermauern die Relevanz von Palatinose™ in der Sporternährung, insbesondere wenn eine optimierte Energieversorgung angestrebt wird. Konkret zeigte sich dies in einer höheren Fettoxidation und einem ausgeglicheneren Glukoseprofil trotz hoher Kohlenhydrataufnahme. Für Hersteller von Lebensmitteln und Getränken bieten sich damit Ansatzpunkte auf dem wachsenden Markt für Ausdauersportprodukte.
Die randomisierte, placebokontrollierte Cross-over-Studie untersuchte die metabolischen Effekte von Palatinose™ im Vergleich zu Maltodextrin bei neun gesunden Ausdauerathleten, die aktuell Ultra-Endurance-Sport betreiben. Während der vierwöchigen Studienphase tranken die Teilnehmer kohlenhydrathaltige Getränke mit Palatinose™ oder Maltodextrin vor, während und nach ihren Trainingseinheiten.
Zweimal – am Anfang und Ende des Studienzeitraums – umfasste das Testprotokoll morgens einen dreistündigen Outdoor-Lauf bei moderater Belastung2 gefolgt von einem Laufband-Test bis zur Erschöpfung am frühen Nachmittag. Dieser Ansatz bildet die Stoffwechselreaktionen unter realen Ausdauerbedingungen praxisnah ab. Nach einer 14-tägigen Washout-Phase wechselten die Teilnehmer in die jeweils andere Beobachtungsgruppe (Cross-over-Design) und wiederholten das Testprotokoll noch zweimal im Abstand von vier Wochen. Im Verlauf der Studie wurde der Blutzuckerspiegel der Athleten überwacht, ihre Ernährung protokolliert3 und die Stoffwechselrate während der beiden standardisierten Belastungstests gemessen, um die Fett- und Kohlenhydratverwertung während des Trainings zu beurteilen.
Die Auswertung zeigt: Sportler, die Palatinose™ – ein langsam freigesetztes Kohlenhydrat aus Rübenzucker – im Rahmen einer niedrig-glykämischen Ernährung zu sich nahmen, hielten ihren Blutzucker häufiger im Zielbereich von 70–140 mg/dl4. Phasen mit niedrigen Blutzuckerwerten (<70 mg/dl) traten seltener auf. Gleichzeitig war die Fettoxidation während der Belastung signifikant höher, was auf eine stärkere Nutzung von Fett als Energieträger hinweist. Dieser Unterschied zeigte sich nicht nur unmittelbar nach dem Verzehr, sondern verstärkte sich nach 28 Tagen mit niedrig-glykämischer Ernährung. Dies ist ein Hinweis auf einen „Trainingseffekt“: Unter Belastung war die Fettverbrennung am Ende der Interventionsphase stärker ausgeprägt als zu Beginn. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Nutzung von Fett als Energieträger durch metabolische Anpassungen weiter verbessern kann. Die Ausdauerleistungen der Palatinose™- und Maltodextrin-Gruppen waren dabei vergleichbar.
Die Studie zeigt, dass die Wahl der Kohlenhydratquelle den Energiestoffwechsel beeinflussen kann und liefert neue Erkenntnisse darüber, wie unterschiedliche Kohlenhydrate die Nutzung von Fett- und Kohlenhydratreserven während des Trainings modulieren.
Dr. Stephan Theis, Head of Nutrition Science and Communication bei BENEO, kommentiert: „Dies ist die erste Studie, die kontinuierliches Blutzuckermonitoring nutzt, um die Langzeitwirkung von Palatinose™ im Ultra-Endurance-Bereich zu untersuchen. Die Ergebnisse sind sehr ermutigend und bestätigen frühere Erkenntnisse, dass Palatinose™ den Blutzucker stabilisiert und die Fettverbrennung steigert. Darüber hinaus deuten sie darauf hin, dass sich diese metabolischen Vorteile durch eine längerfristige Anwendung im Rahmen des Trainings weiter verstärken können.“
1 Hamilton RA, Xia R, Nicholas C, Churm R, McCarthy OM, Bracken RM (2025) Glycaemic Impact of Low- and High-Glycaemic Index Carbohydrate Diets in Ultra-Endurance Athletes: Insights From Continuous Glucose Monitoring. European Journal of Sport Science 25:e70092. https://doi.org/10.1002/ejsc.70092.
2 Die Trainingsintensität lag unterhalb der maximalen Leistungsfähigkeit der Athleten. Der Lauf im Rahmen der Studie entsprach eher einem ausdauernden Training als einem Sprint mit voller Kraft oder einer maximalen Anstrengung.
3 Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sowie Makronährstoffzusammensetzung der Sportler wurden während des gesamten Interventionszeitraums mithilfe einer Smartphone-App kontinuierlich erfasst und überwacht.
4 Der Zielbereich umfasst Blutzuckerwerte zwischen 70 und 140 mg/dl. Je länger man sich in diesem Bereich aufhält, desto stabiler bleibt der Blutzuckerspiegel, und es kommt seltener zu Unterzuckerungen (Hypoglykämie) oder starken Schwankungen. Bei Ausdauersportlern sorgt dies für eine gleichmäßigere Energieversorgung und kann dazu beitragen, das Risiko von Energieeinbrüchen bei längerem Training zu verringern.



